Nachtwächter Führung in Kufstein

Folgen Sie dem Nachtwächter von Kufstein auf seiner Runde – diese Führung wird ein Erlebnis für Sie!

Haben sie schon einmal einen Nachtwächter gesehen? Mit Lodenumhang, breitkrempigem Hut, Hellbarde und Laterne sorgt er nachts für Ruhe und Sicherheit – hat er zumindest, früher…… Aber auch heute weiß der Nachtwächter alles über Kufstein und darüber hinaus Sagen über Geister, Teufel, Hexen und Dämonen und unheimliche Gestalten, die nachts ihr Unwesen treiben sollen – oder vielleicht tun sie’s wirklich? Diese Führung wird für Sie ein Erlebnis!

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Sagenhafte Gestalten

Oder, wissen Sie schon woher St. Martin seine Gänse hat? Wie alt Haloween ist oder woher der Brauch kommt, Kerzen in Kürbissen herumzutragen oder aufzustellen? Wissen Sie was unsere Ahnen früher alles unternommen haben um auf alle möglichen zauberhaften Arten Unwetter abzuhalten? Aber vom Almputz haben Sie sicher schon gehört, vom Kasermandl oder den wilden Mandern? Und was die Wilde Jagd in den Rauhnächten alles anstellt?

Nachtwaechter Kufstein

Unterhaltung

Und natürlich muss auch der eine oder andere Scherz sein – auch wenn manches, worüber wir heute lachen können früher durchaus als bedrohlich erlebt wurde. Wenn man nicht weiß, welche Ursachen alltägliche Erlebnisse in der Natur, Naturgewalten und Missernten, Hochwasser und Muren, Lawinen und Blitzschläge haben, dann sucht man übersinnliche Erklärungen dafür. Dann müssen Geister und Hexen, oft der Teufel selber dahinterstecken. Und nicht selten leben Spuren vorchristlicher Figuren in Sagen weiter. In durchaus christlichen Festen übrigens auch.

Hexen und Zauberer

Das Pfeifer-Huisele oder die Schlernhexen – es wird zum Erlebnis, Geschichten darüber zu hören während die Führung nachts am Kufsteiner Festungsberg entlangführt. Die Zeit wird nicht reichen, alles zu erzählen – aber Sie werden genießen was Sie hören.

Hexen und Zauberer hat’s ja auch in Tirol gegeben – kurz vor 1500 hat hier sogar der Verfasser des Hexenhammers (von dem Buch hat wohl jeder schon gehört, oder?) Heinrich Institoris (eigentlich Krämer) die Einwohner terrorisiert.

Unterhaltung

Und natürlich muss auch der eine oder andere Scherz sein – auch wenn manches, worüber wir heute lachen können die Menschen früher durchaus als bedrohlich erlebt haben. Wenn man nicht weiß, welche Ursachen alltägliche Erlebnisse in der Natur, Naturgewalten und Missernten, Hochwasser und Muren, Lawinen und Blitzschläge haben, dann sucht man übersinnliche Erklärungen dafür. Dann müssen Geister und Hexen, oft der Teufel selber dahinterstecken. Und nicht selten leben Spuren vorchristlicher Figuren in Sagen weiter. In durchaus christlichen Festen übrigens auch.

Sagen und Märchen

Hatten Sie selber oder Ihre Kinder eine gewisse Angst vor der Dunkelheit, vor der Nacht? Mancher wittert die Monster unterm Bett, das Unheimliche vor dem Fenster. Noch viel stärker war diese Angst in früheren Zeiten – kein Wunder, dass Sagen und Geschichten sehr oft in der Nacht spielen. Oder irgendwo, wo der Mensch allein ist – auf einer verlassenen Alm, irgendwo im Gebirge, im Wald….

Sagen sind keine Märchen. Beide erzählen Geschichten, bei Märchen ist klar, dass diese Geschichten fiktiv sind.

Bei Sagen ist das nicht so, sie erheben den Anspruch reale Ereignisse zu schildern. Die Figuren, die unheimlichen Gestalten, den Teufel den gibt es in den Sagen wirklich. Und unsere Ahnen haben diese Figuren gefürchtet, haben sie wirklich für real gehalten. Früher waren diese Geschichten nicht (nur) Unterhaltung, sie waren furchterregend, angstmachend. Für bescheidenes redliches Verhalten gibt’s fast immer eine Belohnung – Gier und Hochnäsigkeit ziehen Strafe nach sich: Sagen wollen den Menschen besser machen, wollen in Bildern erklären, wie man sich richtig verhalten sollte. Und wollen durch die Angst vor der Strafe, durch Wesen aus der Schattenwelt oder den Teufel aus der Hölle dazu motivieren.

Regeln und Gesetze

Im wirklichen Leben haben wir heute für alles und jedes Regeln und Vorschriften. War das früher anders? In Kufstein gibt es Weistümer – das sind schriftlich gesammelte Vorschriften und Regeln aus unterschiedlichen Quellen – schon aus dem 16. Jahrhundert. Auf Ehehafttaidings – das sind jährliche Versammlungen, an denen die ganze Bevölkerung zwingend teilnehmen musste – machte der Richter diese Weistümer jedes Jahr aufs Neue kund. Die fanden natürlich auch in der Schranne Kufstein statt. Weil ja kaum jemand lesen konnte mussten sie vorgelesen werden. Wussten Sie, dass in Kufstein die Buchsage – das Landrechtsbuch Ludwigs des Bayern aus dem 14. Jhd. –  noch bis ins 19. Jhd. als Rechtsquelle in Kraft war? Viel länger als in Bayern selbst……

Bei der Führung des Nachtwächters rund um den Festungsberg werden Sie etliche Sagen und Geschichtchen genauso wie historisches zum Stand der Nachtwächter und zur Geschichte Kufsteins erfahren – unterhaltsam und auch mit Lustigem garniert

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